Unsere Geräte und Obstpressen.

Hinweise zum Apfelpressen.

Manche Äpfel geben den Saft leichter her als andere.

Man stelle sich dazu folgende Versuche vor:

Man nimmt ein Sieb und schüttet Kirschkerne auf. Es liegt auf der Hand, dass hier Flüssigkeit locker durch die Hohlräume abfließen kann. Der gleiche Versuch jedoch mit Mus oder Brei. Hier ist kein Hohlraum, es wird keine Flüssigkeit durchlaufen.

Beim Apfelpressen wird dieser Effekt beeinflusst durch die Mühle. Mehr jedoch durch die Äpfel selber. Sind sie mehlig oder musig, werden sich die Hohlräume zwischen den Apfelteilchen verschließen und der Saft kann nicht mehr herausgepresst werden.

 

Jetzt wird folgendes vorstellbar:

Wenn man frischen Äpfeln bereits eingelagerte, etwas mehlige hinzumischt, wird man auch den Saft von den frischen nicht mehr so bekommen. Völlig abwegig ist jedoch die Vorstellung, wie es geschehen ist, Äpfel vom Vorjahr dazu zu mischen oder eingefrorene und aufgetaute Äpfel saften zu wollen.

 

Es sollte auch jeder beachten:

Aus Deinen Äpfeln wird Dein Saft gemacht. Wenn faule und verschmutzte Äpfel dabei sind, wird das in Deinem Saft erkennbar sein. Der Geschmack und die Haltbarkeit werden darunter leiden.

 

Sehr gute Infos sind auf der Seite der Hobbymosterei Reinbecker zu finden.

Ich habe hier was zur Obstqualität und Reifegrad verlinkt.